Key Points
- Definition und Problematisierung von Bosheit
- greyxi___dunkel_larp betont, dass die Definition von Bosheit philosophisch ist und führt aus: „Eine schlechte Gesinnung… wird entweder von Realreligionen definiert oder heutzutage eher von politischen Gesinnungen definiert.“
- Er weist darauf hin, dass das Thema oft gemieden wird, weil Diskussionen über OT‑Religionen und OT‑Politik unangenehm sind.
- Zerstörerischer Egoismus als gängige Definition
- Ein Konsens „zerstörerischer Egoismus“ wird erwähnt: „Ein Konsens, der es ja gegeben hat, ist der zerstörerische Egoismus als schlechte Gesinnung oder als böse zu definieren.“
- Gleichzeitig warnt er, dass eine zu klischeehafte Darstellung („muhaha…“) das Spiel lächerlich machen kann und fordert Tiefe.
- Motivation für das Spielen böser Charaktere
- Mehrere Gründe werden genannt:
- Didaktisch: „…ich bin der Bösewicht, ich versuche jetzt … eine böse Situation einzunehmen, um zu zeigen, wie es nicht geht.“
- Altruistisch: Durch das Hervorheben von Helden („…damit der Held eben wirken kann…“).
- Abwechslung im Narrativ: „…ich will mal was Neues ausprobieren, ich will was anderes sein als die Standard‑Backelsuppen.“
- Reine Schurkerei: „…sie würden gerne mal ein richtiger Böser sein, eine miese Sau.“
- Mehrere Gründe werden genannt:
- Grenzen und Risiken beim Spielen böser Rollen
- greyxi warnt, dass das Spiel nicht zerstört werden darf: „…solange man nicht OT zur miesen Sau wird und einfach das Spiel zerstört von anderen Leuten.“
- Gernot wird zitiert: „…man versucht sich keine Endgültigkeit, sondern dass was passiert, ne, und dass es nicht alles den Bach runter geht…“
- Praktische Beispiele aus vergangenen Spielen
- Fred beschreibt einen Charakter, der als „Zerstörer“ agiert, aber nicht zwingend gegen die Spieler: „Der würde schlicht und einfach einmal das Dorf niederbrennen…“