Key Points

  • Vorstellung des Settings
    • KathiB. erläuterte, dass „Wolkowen das raue Herz Friedlands“ sind – ein einsteigerfreundliches LARP‑Setting ohne umfangreiches Regelwerk. Wichtig sei eine Pelzmütze oder andere Kopfbedeckung, da „der Teufel sonst in den Kopf fällt“.
    • Das Setting stammt ursprünglich aus Deutschland, wurde von den Nebellegenden entwickelt und später von der österreichischen Gruppe (Patrick Balliko, Benjamin Lena u. a.) übernommen und fokussiert.
  • Geschichte und politischer Hintergrund
    • Friedland liegt im Herzen von Lyrien, einem Kontinent mit vielen Völkern. Es war ein „Zankapfel“ zwischen den Lyriern (Avarien, Evland) und den Drakoniern.
    • Ein Staatsstreich/Intrige ließ alle vorkovischen Fürsten bei einem Fest ermorden; danach wurde der Großfürst und die Obrigkeit ausgelöscht, wodurch die Vorkoven unterdrückt wurden.
    • Die Unterdrückung ist ein zentraler Konfliktpunkt im Spiel.
  • Religion und Glaubensstruktur
    • Das Geridentum ist an das Christentum angelehnt, gilt als monotheistisch („der eine“).
    • Magie und Zauberei sind verpönt („teuflisch‑pozephalistisch“).
    • Es gibt einen alten Glauben (reformiert vom Propheten Hilarius) und einen neuen Glauben; der alte Glaube sei zunehmend rückfällig, während Frauen sich emanzipieren und den Emanzipationskampf anführen.
  • Kulturelle Merkmale
    • Kleidung: Pelzmütze, reich bestickte Trachten, stark an slawische Völker angelehnt.
    • Gastfreundschaft: Fremde werden sofort in die Familie aufgenommen, jedoch mit einer melancholischen Grundstimmung wegen der Unterdrückung.
  • Spielmechanik und Plot‑Elemente
    • Markttag in Novi Senzke: jährliches Treffen, Handel, Tratsch, abends gemeinsames Essen.
    • Provinzen: sieben Beherstellungen + ein Verwaltungsprinzip, jede mit eigenen geologischen, geografischen und wirtschaftlichen Stärken/Schwächen.
      • Herrscherfamilien (z. B. Herr de Will) besitzen je zwei Provinzen, vertreten das Marktrecht und nehmen an der Ratssitzung von Lokart teil, geleitet vom Bürgermeister.
      • Konfliktpunkte: Wirtschaftskrisen, Grenzstreitigkeiten, Bodenschätze, Glaubensfragen.
    • Bisherige Events und zukünftige Planung
      • Vorherige Events: Viehversteigerung, Steinbruch‑Besuch (Josefsschrein), Kabannenreihe (Wanderleif, September‑Event).
      • Neues Spielmechanikum für Einsteiger („Badesystem“): erfahrene Spieler unterstützen Neulinge, helfen beim Plot‑Fortschritt.
      • Volkomen‑Wochenende: 16. – 19. Juli auf dem Gelände von Düsselhain, inkl. Hochzeit oder Mordfall, Markttag und weitere Aktivitäten. Interessierte sollen sich bei der Orga melden.
    • Fragen und Klärungen
      • Patrick_B. fragte nach dem Meta‑Plot; KathiB. erklärte, dass es sich um den übergeordneten Handlungsrahmen handle, den alle Orgas nutzen können, um eigene Stränge zu bauen, jedoch innerhalb der vorgegebenen Richtlinien bleiben.

    Action Items

    • Jrgen_Leiche___proj.Wolfsgrund veröffentlicht das Transkript online.
      • Verantwortlich: Jrgen_Leiche___proj.Wolfsgrund
      • Zeitpunkt: „gleich“ nach dem Meeting (innerhalb der nächsten Minuten).
  1. Detailed Discussion Summary

    Im Treffen präsentierten KathiB. und Flo das Volkoven‑Setting, ein historisch und kulturell reichhaltiges LARP‑Umfeld, das aus einem Konflikt zwischen unterdrückten Vorkoven und den herrschenden Lyriern hervorgeht. Die Diskussion umfasste die Entstehungsgeschichte, religiöse Strukturen, gesellschaftliche Normen (z. B. Kopfbedeckungen) und die aktuelle politische Lage, die von einem alten versus neuen Glauben geprägt ist und einen Emanzipationskampf der Frauen beinhaltet. Flo ergänzte die Ausführungen um spielmechanische Details: die Aufteilung in sieben Provinzen, die Rollen der Herrscherfamilien, den jährlichen Markttag in Novi Senzke und die Bedeutung von Wirtschaft, Handel und Grenzkonflikten. Zudem wurden frühere Events (Viehversteigerung, Steinbruchbesuch, Kabannenreihen) und ein neues Unterstützungs‑System für Einsteiger vorgestellt. Die Ankündigung des kommenden Volkomen‑Wochenendes (16.–19. Juli, Düsselhain) mit einem Hochzeit‑ bzw. Mordfall‑Plot unterstreicht den fortlaufenden Entwicklungsplan. Abschließend klärte KathiB. das Konzept des Meta‑Plots, das als übergeordnete Leitlinie für alle teilnehmenden Orgas dient.

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