Key Points

  • Einführung ins Cyberpunk‑Setting
    • Christian Hauer erklärte, dass das Setting auf Mike Pondsmiths Cyberpunk‑Universum der 80er Jahre basiert (bekannt durch Cyberpunk 2077 und Edgerunners).
    • Grundidee: „Hightech Low Life“, jeder in Night City ist mindestens zu einem gewissen Grad ein Verbrecher.
  • Hintergrund des Projekts
    • Ursprung: Gruppe Bis Einer Weint und Schaukämpfe auf der Vienna Comic Con. Während Corona war wenig los, daher Idee eines Lab‑Formats.
    • Im Dezember 2024 sollte das Profil‑LRV ein Weihnachts‑Live veranstalten – das Cyberbank‑Setting wurde dafür als Probe‑Projekt gewählt, um Interesse zu testen.
  • Organisation
    • Veranstalter: Profil Live‑Rollenspiel‑Verein (Patrick Ballik & Christian Hauer).
    • Externe Mitwirkende: Roman Riegler und „der Flecki“ (ebenfalls im Vortrag).
  • Charakter‑ und Szenen‑Design
    • Nutzung von Neon‑Licht (UV‑Strahler) für leuchtende Kostüme, Cyberware‑Effekte mit UV‑Farbe im Gesicht.
    • Werbung aus Cyberpunk 2077 wurde überall im Tympanon verteilt, sogar eigene Anzeigen.
  • Spielphilosophie & Regelwerk
    • „Play to Lose“ / „Play to Lift“ – Fokus auf Drama, soziale Spannung und PvP, jedoch ohne echte Schusswechsel.
    • Waffen: Nerf‑Guns als Repräsentation, jedoch keine Schuss‑ bzw. Munition erlaubt („Bedrohen ja, Schießen nein“, Christian).
    • Opferregel: Niemand muss Schaden hinnehmen, wenn er es nicht will.
  • Erfahrungen & Probleme
    • Wetten auf Kämpfe und sogar auf Hochzeiten wurden von Spielern manipuliert.
    • Sichtbarkeit von Poker‑Chip‑Werten war bei dunklem Licht schlecht, weil die Beleuchtung reduziert wurde.
    • Hoher Anteil an Spieler‑für‑Spieler‑Plots, die individuell über Anmeldebögen organisiert wurden.
  • Technische Herausforderungen
    • Darstellung von Cyberware und Hacks ist schwierig; schnelle „Quick‑Hacks“ aus Cyberpunk 2077 werden nicht verwendet.
      • Idee, ein eigenes Hack‑App zu programmieren, wurde diskutiert, jedoch gibt es wegen Googles Android‑Richtlinien Hürden.
    • Zukünftige Pläne
      • Fortsetzung mit einem dritten Teil des „Tavern‑Live“, um Interesse zu prüfen und den Meta‑Plot zu erweitern.
      • Ziel: ein größeres Spiel mit mehr als 30 Teilnehmer*innen in einer geeigneten Location (z. B. VUG, Laser‑Tag‑Arena) – momentan aufgrund hoher Kosten noch nicht realisierbar.
      • Integration von Grad‑Sticks (neue Spiel‑Komponente) im nächsten Event.
    • Offene Diskussionen
      • Standortwahl: Schwierigkeit, passende, kostengünstige Locations zu finden (Industriegelände, Flaggtürme, etc.).
      • Balance zwischen „High Drama, Low Action“ und möglichen technischen Lösungen (App, Dark‑Room‑Hack‑Szenen).

    Action Items

    • Discord‑Server-Link teilen
      • Christian Hauer wird den Link zum noch wenig befüllten Discord‑Server im Chat posten, damit Interessierte beitreten können.
    • Grad‑Sticks im nächsten Spiel integrieren
      • Christian Hauer übernimmt die Vorbereitung und Integration der Grad‑Sticks für die kommende Veranstaltung.
    • Erkundung einer eigenen Hack‑App
      • Das Organisationsteam wird prüfen, ob und wie eine eigene Smartphone‑App für Hack‑Mechaniken entwickelt werden kann (unter Beachtung der aktuellen Android‑Richtlinien).
    • Weiteres Befüllen des Discord‑Servers
      • Alle Organisator*innen arbeiten daran, den Discord‑Server zu befüllen und aktiv zu halten.
  1. Detailed Discussion Summary

    Christian Hauer stellte das Cyberbank‑Live vor, das als erstes Experiment des Profil‑LRV im Cyberpunk‑Setting dient. Er erklärte die konzeptionellen Grundlagen („Hightech Low Life“, jeder ist ein Verbrecher) und skizzierte die Entwicklung von den ursprünglichen Schaukämpfen der Gruppe Bis Einer Weint hin zum geplanten Weihnachts‑Live. Die Organisation erfolgt durch das Profil‑LRV (Patrick Ballik, Christian) und externen Mitwirkenden (Roman Riegler, Flecki).
    Die ästhetische Umsetzung basiert stark auf Neon‑Beleuchtung und UV‑Effekten, wobei Werbung aus Cyberpunk 2077 im gesamten Spielort verteilt wird. Das Regelwerk legt Wert auf hohe dramatische Spannung bei geringem physischen Konflikt („Play to Lose“, keine Schuss‑/Munition‑Einsatz). Spieler‑für‑Spieler‑Plots werden über individuelle Anmeldebögen koordiniert.
    Erfahrungen aus den bisherigen Läufen zeigen, dass Wetten leicht manipuliert werden können und die Lesbarkeit von Poker‑Chips bei dunkler Beleuchtung problematisch ist. Technisch stellt die Darstellung von Cyberware und Hacks eine Herausforderung dar; ein eigener Hack‑App wird als mögliche, aber noch nicht umsetzbare Lösung betrachtet.
    Für die Zukunft plant das Team einen dritten Teil des Live‑Formats, um das Interesse zu messen und den Meta‑Plot zu vertiefen, gefolgt von einem größeren Event in einer geeigneten Location (z. B. VUG, Laser‑Tag‑Arena). Die Integration von Grad‑Sticks und die weitere Befüllung des Discord‑Servers wurden als konkrete nächste Schritte festgehalten.
    Die Diskussion kritisierte die Schwierigkeit, passende Locations zu finden, und betonte die Notwendigkeit, das Spielkonzept trotz begrenzter Mittel weiterzuentwickeln, wobei das Leitmotiv „High Drama, Low Action“ erhalten bleiben soll.

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