Key Points

  • Organisation und Historie von Cultural Chaos
    • Orga existiert seit 2019, entstanden aus einem Freundeskreis der Rollenspiel‑ und Nerd‑Kultur.
    • Gründungsmitglieder: Lukas, Ines, David
    • Neu im Vorstand: Fiona (Obfrau), Male (Kassier), Hannes (Mitglied).
    • „Wir haben jetzt den Sitz nach Wien verlegt, weil es für uns gerade einfacher ist, aber im Grunde ist es immer noch ziemlich klar aufgeteilt zwischen Wien und Graz.“ (Fiona, 33:10)
    • Der Verein organisiert 1–3 Spiele pro Jahr, variierend zwischen SC‑ und GSC‑Formaten.
  • Wasteland‑Setting und Lore
    • Post‑Apokalypse im Jahr 2086, resultierend aus einem eskalierten Kalten Krieg in den 1980ern und einem anschließenden Atomkrieg.
    • Ressourcenknappheit (Wasser, Nahrung, Medikamente) und permanente Strahlung prägen das Spiel.
    • Karte: äußere Ring‑Gebiete von Raider‑Clans (z. B. Nailed Skull‑Tribe, Eight‑Tribes), zentrale Stadt Justice (Militärregime unter einem selbsternannten Kaiser) der einen Machtkampf mit Fabrikbesitzer Victor führt
      dazwischen: kleine Siedlungen und Ödland mit Wasteland-Bewohner:innen
    • „Was muss ich an Freiheiten aufgeben, um Sicherheit zu haben?“ – zentrales moralisches Dilemma der Spieler von Justice-Charakteren
  • Spielphilosophie und Mechaniken
    • Fokus auf co‑kreatives Storytelling und soziale Interaktion, nicht auf klassische Gut‑gegen‑Böse‑Konflikte.
    • Spielergestützte Konsequenzen durch die Opferregel („jeder Spieler kann die Konsequenz für seinen Charakter selbst bestimmen“).
    • Kernmechaniken:
      • Strahlungskarten (Auswirkungen von Strahlung von Hautausschlag bis Mutation).
      • Ressourcenspiel über begrenzte In‑Game‑Währungen und Munition, erweitert 2026 um Öl, Stahl, Elektroschrott, Nahrung, Kohle.
      • Play‑to‑Lift / Play‑to‑Lose – Spieler erhalten Raum zum Hochspielen, aber keine Gewinner‑/Verlierer‑Mentalität.
    • Nur wenige Regeln, dienen hauptsächlich der Sicherheit und dem Miteinander
    • alles andere ist Spielangebot und Inspirationsquelle, nicht restriktive Bindung.
    • Veranstaltungsplan
      • Erste Wasteland‑Taverne (ein Abendspiel) bereits erfolgreich durchgeführt.
      • Nächste Termine:
        • April – Justice‑Kampagne (Wasteland‑Setting).
        • Ende Mai – Wasteland‑Stories 5 (fünfter Teil der Reihe).
      • „Die Anmeldung für unsere Wasteland Stories 5 im Mai läuft noch.“ (Fiona)
    • Locations und Logistik
      • Hauptspielorte:
        • Easy Airsoft Base (alte Militärbasis in Ungarn, mehrere Hektar, viele Kasernengebäude – ideal für Post‑Apokalypse‑Atmosphäre).
        • Weizbach‑Klamm nahe Graz (Steinbruch, industrielles Flair).
        • Typanum‑Keller in Wien (für die Taverne).
        • Weitere Optionen: Kugelbach/ Prackenbach (Bayern)
      • Waffen: ausschließlich Nerf‑Guns, die bei Grenzkontrollen als Spielzeug/​Theaterrequisite akzeptiert werden.
        • „Bis jetzt war das nie ein Problem, eher reines Interesse von den Grenzbeamten.“ (Fiona, 29:15)
        • Erfahrung mit Easy Airsoft Base bestätigt, dass Grenzbeamte über die Basis informiert sind (Tar’ryn).
    • Community‑ und Medienpräsenz
      • Fotos von Locations, Sets und Props werden auf der Website, Social‑Media und Discord geteilt.
      • Beispiele: Krankenstation, Raider‑Clans‑Kampfkäfig (Pitcage/Thunderdome), selbstgebaute Kostüme und Fahrzeuge, vegane Medikamentenkapseln (Schmerzmittel, Antistrahlungs‑ und Antibiotika).
      • Einladung an Interessierte, sich über Discord, Mail oder Social‑Media zu melden und an Spielen teilzunehmen.
    • Abschluss & weitere Planung
      • Nach der Präsentation wird eine Pause bis 20 Uhr eingelegt, anschließend folgt das „Freddy‑Segment“.
      • „Wir freuen uns immer, wenn noch wer in die Community einsteigt und sich vernetzt.“ (Fiona)

Action Items

    • Keine expliziten Action Items wurden im Meeting genannt.
  1. Detailed Discussion Summary

Im Rahmen des erweiterten  Slots von 19-20:00 Uhr stellte Fiona die Kultur‑ und Spielorganisation von Cultural Chaos vor, beginnend mit einer kurzen Historie des Vereins seit 2019. Sie erläuterte den Wechsel des Vereins­sitzes nach Wien, die aktuelle Mitglieder‑ und Vorstandsstruktur und die jährliche Spielhäufigkeit von ein bis drei Events. Der Kern des Vortrags lag auf dem neu entwickelten Wasteland‑Setting: ein postapokalyptisches Szenario im Jahr 2086, das aus einem eskalierten Kalten Krieg und einem darauffolgenden Atomkrieg hervorgegangen ist. Die Weltkarte ist stark fragmentiert – Raider‑Clans beherrschen die äußeren Ringe, während die zentrale Stadt Justice ein autoritäres Militärregime unter einem selbsternannten Kaiser beherbergt, das mit dem Fabrikbesitzer Victor um die Vorherrschaft ringt. Ressourcenknappheit, permanente Strahlung und mutierte Ghule prägen das tägliche Überlebensspiel. Fiona betonte die co‑kreative Spielphilosophie: Geschichten entstehen gemeinsam, es gibt keine klassische „Gut‑vs‑Böse“-Dichotomie, sondern moralisch graue Entscheidungen. Die Opferregel ermöglicht Spieler:innen, Konsequenzen selbst zu bestimmen, während Kernmechaniken wie Strahlungskarten und das Ressourcenspiel (gestützt auf limitierte In‑Game‑Währungen und Munition) das soziale Drama antreiben. 2026 werden neue Ressourcen (Öl, Stahl, Elektroschrott, Nahrung, Kohle) ins Spiel eingebunden, um die Interdependenz zwischen Fraktion‑ und Spieler‑Gruppen zu stärken. Der Vorstand hat bereits die nächsten Spieltermine festgelegt: eine Justice‑Kampagne im April und Wasteland‑Stories 5 im Mai, deren Anmeldung noch offen ist.

  1. Die Diskussion über Locations ergab, dass die meisten Spiele auf der Easy Airsoft Base in Ungarn stattfinden, ein ehemaliges Militärgelände mit zahlreichen verfallenen Kasernengebäuden, das ideal für das postapokalyptische Flair ist. Weitere Lokationen umfassen die Weizbach‑Klamm nahe Graz und den Tympanum‑Keller in Wien. Wichtig war die Klärung der Waffenpolitik: ausschließlich Nerf‑Guns werden verwendet, was bei Grenzkontrollen bisher nur Neugierde, jedoch keine Probleme verursacht hat. Tar’ryn bestätigte, dass die Grenzbehörden über die Airsoft‑Base informiert sind, sodass die Nutzung problemlos möglich ist. Abschließend wurde das Orga- und Community‑Engagement hervorgehoben: Fotos von Sets, Prop‑Konstruktionen und selbstgebauten Kostümen werden über die Website, Social‑Media und Discord geteilt, um neue Spieler:innen zu motivieren. Die Präsentation endete mit einem Hinweis auf die kommende Pause bis 20 Uhr und dem anschließenden „Freddy“-Programm. Es gab keine konkreten Aufgaben, die während des Treffens verteilt wurden; die meisten Punkte dienten Informations- und Werbezwecken für kommende Events
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