Key Points

  • Grundlagen und Rahmenbedingungen von Petrovia
    • Fred beschreibt ein eigens entwickeltes Gesetzbuch, das länger ist als das venuanische.
    • Wirtschaftliche Modelle: Berechnungen zum fiktiven Bruttoinlandsprodukt, Bevölkerung, Ressourcenverbrauch.
    • Technische Details: „Cerebral‑Onanie“ bei der Ermittlung von Preisen (z. B. ein Krugbier kostet ein Kupferstück).
  • Spieler‑ und NSC‑Freiheiten
    • Spieler erhalten einen vorgegebenen Rahmen (z. B. „petrovianischer Strelitz“, 50 Live‑Tage‑Charakter) und dürfen danach frei handeln.
    • Beispiele für Spielerentscheidungen: Vergiften eines Wirtshofs, Einflussnahme auf gesuchte Verbrecher, Manipulation von Ilona Fladarovna (Geldfälschung/Diebstahl) über Bestechung und Geheimdienstkontakte.
    • NSCs erhalten ebenfalls Rahmenbedingungen, können jedoch eigenständig handeln; Fred greift ein, wenn ein NSC einen Spieler töten will, und bietet immer eine „helfende Hand“ an (z. B. von „Mutter Natur“ oder „Baba Yaga“).
  • Konflikte und kreative Lösungen
    • Spielerin stellte die Existenz eines als böse dargestellten Gottes infrage und verwandelte den Konflikt in ein philosophisches Gespräch über „zwei Kinder, die um die schönste Sandburg streiten“.
    • Fred musste darauf reagieren und die ideologische Ausrichtung neu justieren; er betonte die Wichtigkeit, dass Spieler Einfluss auf die Welt haben dürfen.
  • Plot‑Beispiele und Abschluss
    • Nekromanten‑Plot mit übermächtigem Vampir, dessen Schwachstelle die verlorene Liebe war; Spieler lösten das Rätsel und brachten die Geschichte zu einem Abschluss.
    • Einführung von Blutmagie: Heiltrank, der erst am nächsten Spieltag regeneriert; Paladine probieren diesen aus, Ergebnis noch offen.
    • Offene Elemente: Magiskito‑Plot, Drodon‑Entwicklung, zukünftige Nutzung von Met und Bier‑Veranstaltungen.
  • Wirtschafts‑ und Produktionssystem
    • Detailreiche Kalkulation von Edelsteinen, Rohstoffen und deren Wert (z. B. Plastik‑Edelstein = Fälschung, Rostgestein, Glas‑Diamanten‑Verschnitt‑Luster).
      • Eigenes Münzsystem, das einmalig gedruckt wird und als Sammlerstück gilt.
    • Meta‑Reflexion und Community‑Feedback
      • Spieler schätzen die Freiheit und das Erzählen von Charakter‑Erlebnissen („Charakter sitzt in einer Taverne und erzählt…“).
      • Kritik an zunehmenden Kosten für Ausrüstung (200‑300 €, zusätzliche Veranstaltungsgebühr von ca. 100 €) und dem daraus resultierenden Mangel an NSC‑Bereitschaft.

    Action Items

    • Fred wird zukünftige Petrovia‑Veranstaltungen auf Facebook und im Lab‑Kalender veröffentlichen, sobald Termine feststehen.
    • Fred steht für Anfragen und Interessierte per Nachricht zur Verfügung („schreibt mich an“).
  1. Detailed Discussion Summary

    Das Treffen diente hauptsächlich dazu, Freds umfangreiche Konzeption von Petrovia zu präsentieren und zu diskutieren, wie intensive Spieler‑ und NSC‑Freiheiten das Spielerlebnis prägen. Er erläuterte die umfangreichen Vorarbeiten – von gesetzlichen Regelwerken über ökonomische Modelle bis hin zu einer eigens entwickelten Währung – und zeigte anhand konkreter Beispiele, wie Spieler die vorgegebenen Rahmenbedingungen kreativ umgehen konnten. Besonders hervorgehoben wurde ein Konflikt, bei dem eine Spielerin die Moralität eines angeblich bösen Gottes hinterfragte, was zu einer philosophischen Neubewertung der Spielwelt führte.
    Weitere Plot‑Beispiele, wie der Nekromanten‑Handlungsstrang, illustrierten, wie Freiheiten sowohl zu tiefgründigen Geschichten als auch zu offenen, noch zu entwickelnden Mechaniken (z. B. Blutmagie) führen. Die Diskussion berührte auch praktische Aspekte wie steigende Kosten für Ausrüstung und deren Einfluss auf die Motivation, NSCs zu spielen. Abschließend betonte Fred, dass er zukünftige Termine öffentlich ankündigen und für Fragen jederzeit erreichbar sein wird

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